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26. Februar 2020
 
Rotarier bekennen sich zum römischen Erbe

In einer offiziellen Charterfeier haben im Aalener Limesmuseum über hundert Rotarier einen neuen Serviceclub aus der Taufe gehoben. Ein Novum in der Region: Beim frisch gebackenen Rotary Club Aalen-Limes verpflichten sich erstmals auch weibliche Clubmitglieder zum sozialen Engagement.

Charterfeier Aalen-Limes
Distrikt-Governor Hans Wiedemann (links) überreicht dem Präsidenten des neuen Rotary Clubs Aalen-Limes, Walter L. Werner, die Gründungsurkunde. Foto: Kullmann

Für den neuen Club-Präsidenten Walter L. Werner ist die Zusammenkunft im Limesmuseum ein herausragendes Ereignis, schließlich gab es in den letzten 25 Jahren in der Region keine vergleichbare Neugründung. Für ihn ist die Idee des "selbstlosen Dienens" Triebfeder für das Engagement der weltweit über eine Million Rotarier. Allein in der Bundesrepublik gibt es mittlerweile 866 Clubs.


Schon lange sei man mit der Idee einer eigenen Aalener Organisation schwanger gegangen, blickte Walter L. Werner zurück, bis schließlich im vergangenen Jahr der dazu nötige Grundsatzbeschluss gefasst worden sei. Anfang März entschied sich dann der Rotary Club Ellwangen, die Patenschaft zu übernehmen, im April wurde der Vorstand gewählt, und im Juli gab's vom Rotary Distrikt grünes Licht. Um die enge Verbindung mit der Kocherstadt und deren römischem Erbe zu betonen, nennt sich die hiesige Organisation Rotary Club Aalen-Limes.


Nicht nur der Name bereitete Aalens Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle Freude, auch für den Servicegedanken des Clubs fand er lobende Worte: "Ich hoffe, dass sich schnell eine Gemeinschaft Gleichgesinnter in Freundschaft zusammenfindet, die sich sozial engagiert und sich zugunsten einer lebendigen Demokratie einbringt".


Eigene Akzente zu setzen forderte Hartmut Fezer, Präsident der Ellwanger Rotarier, in seinem Grußwort und bot für die ersten Schritte Rat und Tat an. Ganz besonderes Lob erhielt Aalens Präsident: "Walter L. Werner ist die Seele des neuen Rotary Clubs".


Der Rotary Club Aalen-Limes sei die 44. Service Organisation im Rotary Distrikt 1830, betonte Governor Hans Wiedemann aus Heilbronn bei der Übergabe der Charterurkunde. Der Distrikt-Chef erinnerte an die hohen ethischen Grundsätze, denen sich die Mitglieder verpflichtet fühlen. Zudem hätten sie sich der Förderung eines verantwortungsbewussten privaten und öffentlichen Handelns sowie der Pflege der Völkerverständigung verschrieben. Er wünschte den 39 Aalener Rotariern den nötigen Mut, sich dafür einzusetzen.


"Limes-Tor lohnendes Objekt"


Den Festvortrag hielt der Präsident des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg, Prof. Dr. Dieter Planck. Der Namensanhang "Limes" beim Aalener Rotary Club beziehe sich auf das bekannte römisch-germanische Bauwerk, das hoffentlich bald als Weltkulturerbe anerkannt werden möge. Dessen Schutz sei ein Zeichen der Liebe zur Heimat und ein Symbol der Verbundenheit unter den Menschen zwischen Rhein und Donau. Die Rotarier forderte er auf, sich für den Limes zu engagieren und betrachtete dazu das Limes-Tor bei Dalkingen als lohnendes Objekt.


Musikalisch umrahmte Matthias Schneider virtuos mit Chopin-Kompositionen die Charterfeier.


Autor: Herbert Kullmann - Schwäbisch Zeitung

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