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Meldungen 2004-05 26. Februar 2020
 
Freundschaft unter den Menschen

Governor Hans Wiedemann würdigte Engagement der Geehrten

100 Jahre alt wird im kommenden Jahr die rotarische Bewegung. Am 23. Februar 1905 trafen sich in Chicago der Rechtsanwalt Paul Harris, der Kohlenhändler Sylvester Schiele, der Konfektionär Hiram Shorey und der Bergingenieur Gus Loehr. Sie gründeten den ersten Club. "Welche private, internationale Hilfsorganisation hat einen so langen Zeitraum überdauert?" Das fragte nicht ohne Stolz Hans Wiedemann, Governor im Rotary Distrikt 1830 im Rahmen einer Feierstunde des Rotary Club Wertheim, bei der zum ersten Mal in der Main-Tauber-Stadt die Auszeichnung "Paul Harris Fellow" verliehen wurde (siehe weiteren Bericht).


Die rotarische Idee habe sich über Generationen als überlebensfähig und -würdig erwiesen. Ihre Stärke verdanke sie, zeigte sich Wiedemann überzeugt, ihrer Internationalität. Nur diese mache Leistungen möglich wie etwa die Ausrottung der Kinderlähmung auf der ganzen Welt, die man hoffentlich im 100. Jahr des Bestehens erreichen werde. Wiedemann zeichnete in seinem Vortrag den Lebensweg von Paul Percy Harris nach. Der selbstlose Dienst an der Allgemeinheit habe aus einem engen Freundeskreis eine immer noch wachsende weltweite Gemeinschaft gemacht. Zurzeit gibt es in rund 170 Ländern der Erde fast 32 000 Clubs mit 1,22 Millionen Rotariern.


Mit den vom Rotary Club Wertheim zur Auszeichnung Ausgewählten zeigte sich der Governor rückhaltlos einverstanden. Es handele sich um drei Frauen, "für die Hilfsbereitschaft, Toleranz und Freundschaft unter den Menschen selbstverständlich ist". Ellen Heibach, Gertrud Schauber und Elvira Himmrich sind die ersten und bislang einzigen "Paul Harris Fellow" in Wertheim. Es handelt sich dabei um die bekannteste rotarische Auszeichnung, die an Einzelpersonen vergeben wird, die in besonderem Maße die Ziele der Rotary International Foundation unterstützt haben.


In einem Papier des Rotary Club Wertheim" heißt es: "In Amerika und Asien ist es durchaus üblich, sich den Paul Harris Fellow durch eine entsprechende finanzielle Unterstützung der gemeinnützigen Projekte zu erwerben und als Zeichen der Wohltätigkeit zu tragen. Dagegen gilt in Deutschland und Österreich der Paul Harris Fellow überwiegend als eine besondere Auszeichnung, die vom Club oder District an verdiente Rotarier und in gelegentlichen Ausnahmen auch an Nicht-Rotarier, die sich in besonderem Maße gesellschaftlich eingesetzt haben, vergeben wird. (. . .)


Die Wertheimer Rotarier haben schon vor vielen Jahren beschlossen, dass das selbstverständliche gesellschaftliche Engagement nicht durch interne Auszeichnungen bestätigt werden muss. Zum ersten Mal wird nun anlässlich des 25-jährigen Bestehens die Auszeichnung vergeben. Der Rotary Club Wertheim möchte damit in besonderem Maße ehrenamtliche Tätigkeiten auszeichnen, von denen die Öffentlichkeit im Allgemeinen wenig Kenntnis hat und nimmt." ek
 


© Fränkische Nachrichten   –   11.09.2004 



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