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26. Februar 2020
 
Dem Berufswunsch ein Stückchen näher gekommen

BERUFSWAHL / Informationsveranstaltung der Rotary-Clubs Nürtingen-Kirchheim und Kirchheim-Nürtingen in Jesingen

Wie geht es nach der Schule weiter? Möchte ich eine Ausbildung machen oder studieren? Was für einen Beruf möchte ich erlernen? Mit derartigen Fragen muss sich jeder Jugendliche früher oder später auseinandersetzen. Den wichtigen Entscheidungsprozess unterstützten der Rotary-Club Nürtingen-Kirchheim und der Rotary-Club Kirchheim-Nürtingen in der Werkrealschule Jesingen.
LENA KAZMAIER KIRCHHEIM Die Chance, sich über mehr als 50 Berufsbilder zu informieren, nahmen rund 300 Schülerinnen und Schüler, teilweise auch mit ihren Eltern, wahr. Die Einladung richtete sich an die Klassen neun und zehn der Realschulen und Werkrealschulen und der Klassen zehn bis zwölf der Gymnasien aus dem Raum Kirchheim. Am stärksten vertreten waren die Teck-Realschule mit 55 Schülern und die Realschule Lenningen mit 42 Schülern. Insgesamt hatten sich jedoch Schüler aus zwölf verschiedenen Schulen angemeldet. Die Veranstaltung findet im jährlichen Wechsel in Kirchheim beziehungsweise Nürtingen statt.


Der Präsident des Rotary-Clubs Nürtingen-Kirchheim 2003/2004, Jörg Hauber, stellte bei der Eröffnung die Organisation als den ältesten bestehenden Serviceclub mit rund 1,2 Millionen Mitglieder in aller Welt vor. Auch der Schulleiter der Grund- und Hauptschule und Werkrealschule Jesingen, Hans Gregor, richtete Grußworte an die Anwesenden. Er betonte, für wie wichtig er die Veranstaltung hält und bedankte sich bei den Rotariern. Gerade die Werkrealschule mit dem zentralen zehnten Schuljahr für die Städte Kirchheim und Weilheim hat erfahren, welch völlig neue Perspektiven der Mittlere Bildungsabschluss für Hauptschülerinnen und - schüler eröffnet.


Den dichten Wald der Ausbildungsberufe und Studiengänge für die Schüler zu lichten, dafür setzten sich zusammen mit den Rotariern ungefähr 70 Arbeitgeber, Ausbilder, Studierende und Auszubildende an zahlreichen Informationsständen ein. Egal, ob man schon eine Vorstellung hatte, welcher Berufsweg für einen in Frage kommt, oder ob man einfach durch die Räume schlenderte und sich inspirieren ließ freundlich und hilfsbereit wurden alle Fragen über Wunschberufe, Ausbildungen in den Unternehmen und an den Fachhochschulen und über die richtige Bewerbung beantwortet und man konnte sich obendrein mit Informationsbroschüren eindecken.


Im Internetraum standen viele Computer bereit, um weitergehende Informationen zu beschaffen. Auch die Bundesagentur für Arbeit war mit einem Stand der Berufsberatung Kirchheim vertreten. Ralf Florek wurde hier dem großen Andrang gerecht. Dabei stellte er fest, dass bei den meisten die Berufsfindung gerade erst begonnen hat. Bei vielen besteht noch großer Informationsbedarf, sodass oftmals noch ein Termin für eine längere persönliche Beratung vereinbart wurde. Besonders erfreut zeigte sich Ralf Florek von der Berufsberatung über die Tatsache, dass so viele Eltern ihre Kinder begleiten und in der Berufsfindung unterstützen. Viele sehr gute Gespräche machten den Morgen für ihn zu einem großen Erfolg.


Wer wissen wollte, was es überhaupt für Berufe gibt, bekam das Berufelexikon Beruf Aktuell, das einen Überblick bietet, aber durch seine hohe Seitenanzahl die Qual der Wahl nicht unbedingt erleichtert. Auch im Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes Göppingen finden Unschlüssige Hilfe.


Am Stand der Fachhochschule Nürtingen beantwortete der Direktor der Hochschule, Professor Doktor Klaus Fischer, Fragen rund um alle Studiengänge. Neben bekannten Ausbildungsberufen wie Büro-/ Bank- und Industriekaufmann wurden auch ausgefallenere berufliche Ziele vorgestellt, von denen die Schüler vorher teilweise gar nicht wussten, dass sie existieren, etwa der Studiengang zur Diplom-Kunsttherapeutin an der Fachhochschule für Kunsttherapie Nürtingen. Auch die Ausbildung zum Flugzeugbauentwickler, Leichtflugzeugbauer oder Feinwerkmechaniker gehört in diese Sparte.


Erläuterungen gab es beispielsweise auch für den Beruf des Zahntechnikers, das Landeskriminalamt Baden-Württemberg informierte über Berufe bei der Polizei. Mitarbeiter zweier Autohäuser, einer Apotheke, einer Buchhandlung und eines Verlags stellten branchentypische Berufe vor, und auch wer Radiologe, Kardiologe oder Rechtsanwalt werden will, konnte sich schlau machen. Beim Stand einer Architekten-Werkgemeinschaft stand unter anderem eine Studentin des vierten Semesters Rede und Antwort. Werkspläne zierten die Wand, an Computern konnte man ein Zeichenpro- gramm sehen, so dass die Jugendlichen Einblick in die Arbeit bekamen.


Viele interessierten sich für die modernen Berufe in der Medienwelt, wozu jedoch größtenteils ein Studium notwendig ist. Präsident Jörg Hauber wertete die Veranstaltung wie auch alle anderen Beteiligten als vollen Erfolg. Er bekam von allen Seiten positives Echo und ist sich sicher, dass so eine Veranstaltung ihresgleichen sucht.


Während des gesamten Informationsreigens konnten sich die Gäste, die ihrem Berufswunsch sicher ein entscheidendes Stück nähergekommen sind, an einem Frühstücksbüffet bedienen. Die Gewinner der am Ende stattfindenden Verlosung konnten ihr Glück kaum fassen. Sie bekamen ein Handy und Einkaufsgutscheine überreicht. Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist geplant. Eintauchen in viele interessante Berufe der Info-Tag in der Werkrealschule machte es möglich.


Aus: Lokalnachrichten, Teckboten 22.3.2004


Die neue Distrikt1830-Homepage finden Sie unter: www.rotary1830.org
 



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