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Governorbriefe 2018-2019  
 
Briefkopf Governor Jan W. Wagner


Governorbrief November 2018

Liebe, immer noch geneigte Leserinnen und Leser des Governorbriefes,

im September und Oktober-Brief habe ich mich zu Formaten und Inhalten unserer Rotary Meetings geäußert. Folgende Frage treibt mich dabei um: Wie können wir sicherstellen, dass unsere Meetings attraktiv bleiben, sowohl für altgediente Rotarier als auch für Aufnahmekandidaten?

Jetzt möchte ich auf das Thema Neuaufnahmen eingehen.
Ein Geschäftsfreund, den ich darauf ansprach, warum er nicht bei Rotary sei, erzählte mir seine Geschichte: Als Bereichsleiter einer großen Bank mit 900 Mitarbeitern hatte er losen Kontakt mit
örtlichen Rotariern. Später, nachdem seine Ernennung zum Vorstand durch die Presse bekannt wurde, erhielt er innerhalb weniger Tage Anrufe von drei! lokalen Rotary Clubs, ob er nicht bei ihnen Mitglied werden wollte. Er war verärgert über diese Akquisition, die aus seiner Sicht zu wenig auf den Menschen und dem, was er leistet, und zu sehr auf den Titel abzielte. „ ... damals als Bereichsleiter war ich offen dafür und keiner hat mich angesprochen!“

Wir machen es uns zu einfach, wenn wir uns für die Gewinnung neuer Mitglieder die Personalnachrichten von Zeitungen vornehmen. Diejenigen, die noch in der zweiten Reihe ihrer Firmen und Institutionen stehen, erreichen wir auf diesem Weg nicht! Vielmehr ist eine mühsame, systematische Vorgehensweise erforderlich:

- Erstellung eines Anforderungsprofils für Neuaufnahmen
Welche Klassifikationen sind im Club noch nicht besetzt? Merke: Kein Club wird dadurch attraktiver, indem er den fünften Juristen oder Mediziner aufnimmt. Vielmehr geht es auch darum, die sogenannten „neuen Berufe“ in unseren Clubs abzubilden – mit wem könnten wir uns besser über die berufliche Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzen? 

Noch eine Anmerkung zum Altersprofil
Natürlich ist es das Bestreben unserer Clubs, junge Mitglieder aufzunehmen. Das sollte aber nicht ausschließen, auch mal eine(n) 50 oder 60-jährigen aufzunehmen, der/die noch mitten im Beruf steht.

- Identifikation und Ansprache
Grundsätzlich ist es die Aufgabe aller Clubmitglieder, in ihrem beruflichen und privaten Umfeld die Augen offen zu halten, wer denn für Rotary in Frage kommt. Dies in enger Zusammenarbeit mit dem Aufnahmeausschuss. Darüber hinaus gibt es immer wieder Kandidaten, die aus räumlichen Gründen nicht für den eigenen, sondern für einen anderen Rotary Club geeignet wären. Im Laufe meines Rotary Lebens waren dies sogar die Mehrzahl der Kandidaten, die ich meist erfolgreich an andere Clubs vermitteln konnte.

- Der erfolgreiche Aufnahmeprozess funktioniert wie im wahren Leben der Personalsuche von Firmen: nämlich transparent, zügig und mit Rückmeldungen bei den diversen Zwischenschritten
an die Kandidaten! Ein schlechtes Beispiel war der Aufnahmeprozess in einem Club, dem ich einen Geschäftspartner empfohlen hatte: Es dauerte sage und schreibe zwölf Monate, bis der Kandidat
endlich aufgenommen war. Dafür gab es aus Sicht des Clubs viele gute Gründe (die aber keine Gründe aus Sicht eines Kandidaten sind): Personalwechsel im Aufnahmeausschuss, die Unterlagen wurden vergessen, Krankheit des Ausschussvorsitzenden etc. Nur der unendlichen Geduld des Kandidaten und meinen diversen beruhigenden Rückmeldungen war es zu verdanken, dass dieser Kandidat der rotarischen Welt nicht ein für alle Mal verloren ging!

- Integration
Bei meinen Besuchen konnte ich feststellen, dass dem Integrationsprozess überall besondere Aufmerksamkeit gilt. Zur Kultur einiger Clubs gehört es, dass neue Mitglieder sehr schnell (nach einem Jahr) in Ämter kommen. Das hat meiner Ansicht nach einen doppelt positiven Effekt: Der/Die Neue kann mit seinen Ideen den Club bereichern, hat das Gefühl, dass er im neuen Club etwas bewegen
kann und wird schneller bekannt und damit integriert. Hilfreich ist es für den Neuen auch, wenn sich alle Mitglieder mit dem rotarischen DU begegnen, was in unserem Distrikt bereits in vielen Clubs der Fall ist!
 
So – das war jetzt keine vollständige Abwandlung des Themas, aber einige Aspekte, die mir in der Feder juckten.

Im Oktober fand auf Einladung von Dieter Berg das Seminar der Foundationbeauftragten statt. Es war gut besucht. Auch das neue Format mit Basis - und Fortgeschrittenentraining kam bei den Teilnehmern positiv an. Ebenso haben die Wasserbeauftragten des Distrikts unter der Leitung von Hans Mehlhorn getagt. Diesmal mit einer Rekordbeteiligung von 25 Personen, d. h. fast 50 % der Clubs
im Distrikt waren vertreten. Man merkt, das Thema Wasser nimmt bei uns weiter Fahrt auf, und wir beginnen eine Vorreiterrolle innerhalb der deutschen Distrikte zu spielen!

Erstmals fand ein Seminar der Öffentlichkeitsbeauftragten der Clubs unter Leitung von Bernhard Fischer statt, mit 15 Teilnehmer ordentlich besucht. Die Beteiligten waren so engagiert, dass (an einem Samstagnachmittag!) länger als geplant getagt wurde, und man mit dem Wunsch nach einer baldigen Folgeveranstaltung auseinanderging.

Grußworte des Governors gab es beim 25-jährigen Charterjubiläum von RC Leonberg-Weil der Stadt zusammen mit der Begründung einer Partnerschaft mit dem RC Amsterdam West.

Am 24. November findet das diesjährige Präsidentenseminar statt, auf das ich schon ganz gespannt bin: Wir planen nämlich, gemeinsam Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken unseres Distrikts aus Sicht der Clubs zu diskutieren, um daraus Zielrichtungen für die Zukunft abzuleiten. Ich werde Sie über die Ergebnisse informieren.

Zum Schluss noch an alle, die sparen wollen, einen Tipp: 
Ab 15. Dezember 2018 werden die Anmeldegebühren für die World Convention in Hamburg um 100 US $ erhöht. Also jetzt schnell noch tätig werden! Anbei dazu eine Anleitung für den Anmeldeprozess. 

Es gibt einige gute Gründe, nach Hamburg zu reisen:
- Es wird aller Voraussicht nach die einzige Convention sein, die wir auf deutschem Boden erleben werden,
- die nächsten Conventions finden auf anderen Kontinenten statt,
- die Gastredner und das Programm waren bisher stets attraktiv. Die Konferenz wird entweder in Deutsch gehalten oder übersetzt. Auch gibt es einige Break out Sessions, die ebenfalls übersetzt werden. 

Übrigens ist Andreas Wierse, Integrationsbeauftragter und Assistant Governor unseres Distrikts, mit dem Thema „Migration und Integration“ für die Abhaltung einer Break Out Session akzeptiert worden – ich gratuliere und freue mich schon jetzt darauf.

Derzeit gibt es im Distrikt 1830 über 200 Anmeldungen (entspricht mehr als 6 % unserer Rotarier).
Damit sind wir gegenüber den meisten Distrikten gut aufgestellt. Imponiert hat mir der Anmeldestand unserer 1830-Rotaracter, die nach heutigen Stand (da geht noch mehr) mit 20 % ihrer Mitglieder gemäß ihrem Motto „Lernen Helfen Feiern“ in Hamburg anrücken. Ich bin zuversichtlich, dass wir mein Ziel von 320 Teilnehmern aus unserem Distrikt erreichen werden.

Haben Sie sich auch schon angemeldet?

Mit rotarischem Gruß
Ihr Governor
 
Jan W. Wagner

Anlage


24.11.2018
Präsidententreffen im Hospitalhof Stuttgart

16.03.2019
PETS und Distrikttrainingsversammlung in Leinfelden-Echterdingen

11.05.2019
Distriktkonferenz im Theaterhaus Stuttgart

01. – 05.06.2019 
International Convention in Hamburg


Distrikttermine finden Sie hier
http://www.rotary1830.de/rotary1830/Termine_ROCAS/Distrikttermine_uebersicht.php

Distriktweite Clubtermine finden Sie hier
http://www.rotary1830.de/rotary1830/Termine_ROCAS/Distriktweite_Clubtermine.php






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