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Governorbriefe 2018-2019  
 
Briefkopf Governor Jan W. Wagner


Governorbrief Dezember 2018

An alle diejenigen, die trotzdem immer noch den Governorbrief lesen!

Ich kann von drei für mich erfreulichen Ereignissen berichten:
1) Endlich habe ich einen verlässlichen Partnerclub in Burkina Faso für unser Distriktprojekt OneDollarGlasses gefunden.
2) Das Präsidentenseminar war, trotz/oder gerade weil wir ein neues Format erprobten, ein voller Erfolg.
3) Die gemeinsame Schulung mit unseren Assistant Governors und RI Büro Zürich war eine doppelte und gelungene Premiere.

Aber jetzt eins nach dem anderen.

Zu 1: Seit einem dreiviertel Jahr hatte ich viel Zeit aufgewandt, um einen verlässlichen Host Club in Burkina Faso zu finden. Das ist jetzt mit dem RC Quagadougou Savane gelungen. Dankenswerterweise hat sich der RC Pforzheim-Schwarzwald spontan bereit erklärt, die Koordination im Distrikt für das Projekt zu übernehmen! Hier die Details zum Projekt (https://www.eindollarbrille.de). Wenn sich jeder unserer 55 Clubs mit 500 € beteiligt, ergibt das mit den diversen Foundation-Zuschüssen ein Gesamtprojektbudget von 65.000 $ und damit ein Brillenzentrum auf dem Land in Burkina Faso!
Ich bitte Sie, mich zu unterstützen, indem Ihr Club bei diesem Projekt mitmacht. Wir demonstrieren somit, dass durch gemeinsames Zusammenwirken aller Clubs im Distrikt – auch mit überschaubaren finanziellen Beiträgen – wir ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen können, was sich sehen lassen kann. Ich habe vor kurzem die Präsident(inn)en der Clubs mit weiteren Details angeschrieben und sie um finanzielle Unterstützung gebeten. Mein eigener Beitrag ist, dass ich, auf eigene Kosten, in den nächsten Monaten nach Burkina Faso reise, um mir die Lage dort anzuschauen. Ich freue mich über Rotarier, die mich begleiten wollen! (Telefon 0171 6918450)

Zu 2: Im letzten Governorbrief hatte ich bereits von der geplanten SWOT Analyse berichtet. Diese wurde im Vorfeld durch die sogenannte „Governorstafette“ (Das sind derzeit Peter Fischer, Jörg Wolff, Thomas Christ und ich) vorbereitet. Dank der professionellen Regie durch Bernhard Fischer (unserem Distriktöffentlichkeitsbeauftragten) und dem wirklich bewundernswerten frühmorgendlichen Einsatz der Präsidentencrew, die in acht Arbeitsgruppen und drei Durchgängen das Thema
bearbeitet hat, gab es außerordentlich hilfreiche Ergänzungen und wichtige Hinweise. In vierstündiger Diskussion auf der Bahnfahrt nach Zürich (siehe „Drittens“) haben wir, die Assistant Governors und DGE Jörg Wolff diesen Input genutzt, um die SWOT Analyse zu überarbeiten. Das Ergebnis (siehe beiliegende SWOT Analyse) kann sich meiner Ansicht nach sehen lassen. Es ist eine Standortbestimmung, wo der Rotary Distrikt 1830 derzeit steht und impliziert auch eine Zielvorstellung. Wichtig ist es, darauf hinzuweisen, dass diese Analyse eine Gesamtsicht auf alle 55 Clubs in unserem Distrikt darstellt. Die
Situation Ihres individuellen Clubs mag in einzelnen Punkten durchaus abweichen. Es ist bestimmt spannend, anhand dieser Distriktbetrachtung jetzt die Situation Ihres eigenen Clubs abzugleichen.
Daraus ergeben sich dann – hoffentlich – gemeinsam getragene Vorstellungen über die künftige Weiterentwicklung Ihres Clubs!
Distriktseitig werden sich Governor, Assistant Governors und der gesamte Distriktbeirat einsetzen, damit wir unsere Chancen und Stärken nutzen sowie erkannten Risiken und Schwächen entgegenwirken. Darüber hinaus werden wir es nicht bei dieser einmaligen Aktion belassen, sondern jährlich die jetzt erarbeitete Analyse mit Ihnen gemeinsam (z. B. im Rahmen einer Barcamp-Veranstaltung, die sich in anderen Distrikten bewährt hat) überprüfen, ergänzen und Aktionen hieraus ableiten wollen!!
Es ist Ihnen sicher klar, dass dies eine „L’art pour L’art“ Aktion ist, wenn nicht die Clubs und damit Sie, liebe rotarische Freunde und Freundinnen, nicht das Ihrige tun, um Schwächen entgegen zu wirken und Chancen zu nutzen. Am Ende geht es nicht um den Distrikt und nicht um Ihren Club, sondern darum, dass Sie als Rotarier(in) das Gefühl haben, Mitglied in einem sinnhaften Freundeskreis und einer zukunftsorientierten Organisation zu sein!

Zu 3: Von Anfang an war es mein Ziel, mit den sechs Assistant Governors des Distrikts ein noch engeres Team zu bilden und Hilfestellung für ihre Arbeit zu vermitteln. Daher haben wir gerne die Einladung des RI Office Asia/Europe in Zürich für eine Schulung angenommen. Dies war eine doppelte Premiere. Einerseits hat das Zürich Büro mit uns gerade modernisierte Schulungsräume (im Übrigen geeignet im Rahmen eines Clubausflugs!) eröffnet, andererseits war es auch eine Premiere für eine gemeinsame Schulung von Governor/Assistant Governors. Es hilft unseren Clubs wenig, wenn ein-mal im Jahr der Governor zum Clubbesuch kommt.
Wichtig ist, dass die Clubs in ihren operativen Anliegen und in der Zusammenarbeit mit den anderen Clubs in ihrem Gebiet unterstützt und animiert werden. In städtischen Regionen, wo mehrere Clubs angesiedelt sind, funktioniert das schon gut, aber es geht auch um die Einbindung der anderen Clubs im selben Gebiet. Die einzelnen Clubs in unserem Distrikt funktionieren sehr gut und leisten vorbildliche rotarische Arbeit – das Potential zur Weiterentwicklung unsere Aktivitäten liegt jetzt im verstärkten Erfahrungsaustausch und – wo immer das sinnhaft ist – in gemeinsamen Aktionen. 
Hier können unsere Assistant Governors unterstützen, auch mit ihrer Erfahrung und dem eigenen Know-how-Austausch. Wirksam können sie jedoch nur werden, wenn die Clubs diese Unterstützung aktiv
einfordern!

Was gab es noch?
Grußworte des Governors gab es anlässlich der Begründung einer Partnerschaft des RC Waiblingen mit dem RC Pisa Pacinotti. Hierbei wurden nicht nur gegenseitig Weinreben aus der heimischen
Region übergeben, sondern auch gemeinsame Projekte geplant. Nach langjähriger Freundschaft und Zusammenarbeit hat der RC Stuttgart Rosenstein mit dem Istanbuler Rotary Club eine Partnerschaft geschlossen! Glückwunsch beiden Clubs und viel Erfolg bei der Entwicklung von gegenseitigem internationalen Verständnis und Freundschaft.
Im würdigen Rahmen der Weihnachtsfeier seines Clubs RC Stuttgart hatte ich die große Freude, Paul Erdmann mit dem Paul Harris Fellow mit Saphir für seine Verdienste um seinen Club und für die
rotarische Gemeinschaft weit über unseren Distrikt hinaus zu ehren: Sein Buch „Rotarier unterm Hakenkreuz“ ist eine ausgewogene Darstellung in dieser auch für Rotary schwierigen Zeit von falschem „Appeasement”, aber auch mutiger Zivilcourage einzelner Rotarier. Wichtig ist, dass diese Aufarbeitung aus den eigenen Reihen kommt.

Mit einem kleinen Weihnachtsgedicht möchte ich mich von Ihnen bis zum nächsten Jahr verabschieden.

Dezember
Gönn, Bauer, im Dezember du 
dem Vieh und dem Gesinde Ruh.
Die Nase an die Scheibe drück, 
ein Loch dir tau, nach draußen blick.
Was jetzt nicht Schnee noch Kälte scheut,
sind Schnorrer oder Handelsleut.
Nach Barbara und Nikolaus
treibt`s keine Hund zur Tür hinaus.

Die Trauf gleißt in der Wintersonn.
Bemützt hat sich die Regentonn.
Der Dungberg als ein Zuckerweck
prunkt wie auf frischer Leinendeck.
Zieh, Bauer, dir die Fäustling an, 
den Christbaum schnell hol aus dem Tann.
Nicht lange wähl und überleg,
und geh dem Förster aus dem Weg.

Die Nuß hüllt sich in Flittergold.
den Modelteig die Bäurin rollt.
Zum Fest an alle, Bauer, denkt.
Dem Viehzeug doppelt Futter schenkt,
dem Knechte Strümpf und Köperhos,
der Magd ein Achtel-Klasselos,
der Bäurin Muff und Hemdbesatz,
dem Säugling einen Sabberlatz. 


Mit herzlichen rotarischen Grüßen
Ihr Governor
 
Jan W. Wagner

P.S: Sollten Sie in den Weihnachtstage noch Muße für geistige Tätigkeiten finden, kann ich Ihnen den beigefügten Vortrag anläßlich unseres Präsidentenseminars "Rotary: Zwischen Wertegemeinschaft und Serviceclub" von Stephan Schlensog (Präsident RC Reutlingen-Tübingen-Nord) ans Herz legen.

Anlage
- SWOT Analyse
- Vortrag von Frd. Stephan Schlensog


16.03.2019
PETS und Distrikttrainingsversammlung in Leinfelden-Echterdingen

11.05.2019
Distriktkonferenz im Theaterhaus Stuttgart

01. – 05.06.2019 
International Convention in Hamburg


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